Im letzten Jahr (Juli 2025) hatte ich das Glück auf der Segelyacht Anuk mit Skipperin Uli von Bergen über die Nordsee nach Schottland zu den Shetland Inseln, den Orkney Insel und den Äußeren Hebriden (Tarbart) mitsegeln zu können. (Link zum Blog der „Anuk“)
In diesem Jahr (Mai 2026) bin ich Mitsegler auf der Yacht Anke-Sophie mit Skipper Thomas von Schottland (Stornoway) nach Island. (Link zum Blog der „Anke-Sophie“)
Vor diesen Fahrten hatte ich mich nicht mit großen Hochsee-Segelyachten befasst.
Bei einem kurzen Besuch mit kleinem Baueinsatz auf der „Anuk“ in 2025 beeindrucken mich die hohe Komplexität, die Vielzahl der Systeme und deren notwendige Robustheit und Zuverlässigkeit. Ich ziehe Vergleiche zu Segelflugzeugen, zu meinen Ruderbooten und Fahrrädern und begreife, warum der verantwortungsvolle Betrieb eines solchen Schiffes großen Zeit- und Materialeinsatz erfordert.
Vor der Fahrt auf der „Anke-Sophie“ überlege ich – entgegen eigener Grundsätze – doch noch den Sportbootführereschein-See des DSV zu erwerben. Wie vermutet erweist sich das gesamte Prozedere als dümmliche, wertlose und teure Farce und als eine zur Abschöpfung steuerfreier gesetzlich abgesicherter Nebenerwerbspfründe korporatistisch organisierte Unternehmung. Die Fahrten selbst sind dagegen Ausbildung und dementsprechend dokumentiere ich die Fahrt auf „Anke-Sophie“ in meinem neu erstandenen „Meilenbuch“.